Gleichwertigkeit akademischer und beruflicher Bildung

--> Werner am 16. Oktober 2013

Akademische und berufliche Bildung sind gleich viel wert. Gerade im Kontext der angesichts des demografischen Wandels immer schwieriger zu gestaltenden Fachkräftesicherung ist es nach Auffassung des ZDH wichtig, dass dies künftig noch stärker im öffentlichen Bewusstsein präsent ist. Lange Zeit galt die akademische Ausbildung als Nonplusultra, und die Bildungspolitik war vorrangig darauf ausgerichtet. Mit diesem einseitigen und falschen Ansatz wurde die Wettbewerbsfähigkeit zu stark an der Zahl der Akademiker gemessen. Die Stärke der deutschen Wirtschaft beruht jedoch nicht zuletzt auch auf der hohen Qualifizierung im Handwerk. Erst in den letzten Jahren sind die Vorteile der beruflichen Bildung in Medien, Öffentlichkeit und Politik stärker auf fruchtbaren Boden gefallen. Inzwischen wird die duale Ausbildung als erfolgreicher Berufsweg europaweit anerkannt. Der ZDH weist darauf hin, dass heutzutage bei der Einordnung der Bildungsabschlüsse Meisterbrief und Bachelor gleichwertig sind. Selbst die OECD habe in diesem Jahr die Bedeutung von beruflich Hochqualifizierten wie zum Beispiel Handwerksmeistern für die Stärke der deutschen Wirtschaft anerkannt.

Quelle Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks – September 2013

Friedenspreis für Berufsschule

--> Werner am 02. September 2013
Bundeswehr bleibt draußen

Die Offenbacher Käthe-Kollwitz-Schule ist am Sonntag mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet worden, weil sie der Bundeswehr Werbeveranstaltungen und Auftritte in der Schule untersagt hatte.

Schulleiter Peter Schug sagte, man bemühe sich in besonderem Maße um ein friedliches Miteinander. Die Zuerkennung habe zu einer "großartigen" Auseinandersetzung in der Schule geführt.

Ausgezeichnet wurden ferner die Hulda-Pankok-Gesamtschule in Düsseldorf sowie das Robert-Blum-Gymnasium in Berlin. Internationaler Preisträger wurde eine Schule im Nordirak.

Rechtschreibung ist unnötig

--> Werner am 01. September 2013

Ich knnote nhcit guablen, dass ich tsatächilch vetrsheen
wüdre, was ich hrie lsee. Die phnämoenlae Kfrat des mschenilchen
Gseiets bewrikt luat Utnersuhcugnen an der Uinvertsität Cmabrigde,

dass es kniee Rlole spliet, in wcheler Riheenfgloe die Bcahstuben

in eniem Wort sheetn.

Wtichig ist nur, dass der etsre und der lzette Bcutshbae an der

rgtihcein Sletle snid. Der Rset knan vlöilg drhccuinenaedr sein

und man knan es iemmr ncoh pbrolemols lseen.
Das kmomt dhear, dsas der mcehlihcsne Vrtsenad nhcit

jeedn Bcutshbaen für scih lesit, sdnoren das Wrot als Gzaens.

Etsruanlcih, nhcit whar?

Und ich dhacte iemmr, Rhcetshcriebnug sei whictig!

Jzett knönen Sie aleln erzhläen, dsas das nhcit simtmt!

Jhrae lnag heabn wir uns gquälet, und die Rhcetshcriebnug

gpuaekt, aells utnnöig.

Ich empfehle diese Texte aus der "Welt HD":

--> Werner am 28. August 2013

 Tafel

Europas erste iPad-Schule startet in den Niederlanden

US-Datenkraken im Klassenzimmer

 Die neue Waffe gegen Tattoos

 

Zum Schmunzeln . . .

--> Werner am 28. August 2013

IMG_0203 IMG_0200

IMG_0176

Wenn der Popo mit Silikon vom Baumarkt getunt wird

--> Werner am 10. August 2013

Jennifer Lopez ist berühmt für ihr großes Hinterteil. Viele andere Frauen wollen das auch. Aber Operationen sind teuer. Und so greifen immer mehr zu einem anderen Mittel – Silikon aus dem Baumarkt.

Immer mehr Frauen in den USA riskieren ihr Leben für einen größeren Po. Sie lassen sich von medizinischen Laien Spritzen verpassen, um ihr Bikini-Höschen oder ihre Jeans besser auszufüllen. Oder sie glauben, dass eine größere Kehrseite ihnen einen Job in der Musik-Video-Industrie beschert.

Was immer die Gründe sind: Gesucht wird eine billigere Alternative zu professionellen kosmetischen Operationen. Injiziert werden häufig Stoffe, wie sie Heimwerker benutzen, zumeist Silikon. Die Prozeduren sind illegal, mit gutem Grund: Sie sind gefährlich.

Todesfälle hat es bereits in Alabama, Georgia, Florida, Pennsylvania, Nevada und New York gegeben. Auf eine Innenarchitektin in Mississippi kommt ein Prozess zu, nachdem zwei Frauen nach Injektionen in ihrem Haus gestorben waren.

Ausgeprägte Hintern sind im Trend

Genaue Statistiken zu dem seltsamen Trend gibt es nicht. Aber Ärzte und Behörden melden steigende Zahlen. Oft werden die Injektionen online angeboten und vereinbart, entsprechende Internet-Foren finden Zulauf.

Ausgeprägte Hintern sind zwar schon seit Jahren in Hip-Hop-Videos populär. Aber Stars wie Jennifer Lopez, Coco Austin, Beyoncé und Kim Kardashian haben diesen Look für viele Frauen aller ethnischen Gruppen noch attraktiver gemacht, wie Dionne Stephens, Expertin für Hip-Hop-Kultur an der Florida International University, betont.

Bei der heute 46-jährigen Apryl Michelle Brown begann der Traum von volleren Pobacken schon im Kindesalter. Da wurde sie von anderen wegen ihres "pancake butt" aufgezogen – ein Hintern flach wie ein Pfannkuchen. Später traf sie in einem Schönheitssalon in Kalifornien eine Frau, die ihr versprach, ihre Kehrseite durch Spritzen aufzupeppen.

Hände und Füße amputiert

Schon eine Woche später ließ sich Brown im Haus der Frau die Injektionen geben. Es dauerte nicht lange, da wurden die Einspritzstellen hart und begannen zu schmerzen. Schließlich ging die Kalifornierin zum Arzt, um sich das Material herausnehmen zu lassen. Es war Silikon, wie man es in Baumärkten zum Abdichten kaufen kann. Nach der Operation 2011 entwickelte sich eine lebensgefährliche Infektion. Beide Hände und Füße mussten amputiert werden.

Heute betreibt Brown eine Webseite, auf der sie ihre Erfahrungen schildert – und Frauen davon zu überzeugen versucht, dass sie schön sind, so wie sie sind. Dennoch glauben offenbar viele, dass ein größerer Po einen entscheidenden Unterschied macht. Im April 2007 fragte eine Frau auf der Webseite Topix.com, ob ihr jemand sagen könne, was an all dem Rummel um Injektionen für eine rundere Kehrseite dran sei. Es gab mehr als 14.000 Antworten.

Die Prozedur ist mittlerweile so populär, dass sich manchmal gleich mehrere Frauen auf einmal in einem Hotelzimmer die Spritzen verpassen lassen – bei sogenannten pumping partys, wie Schönheitschirurg John Martin in Florida es beschreibt.

Manche lassen sich Silikon ins Gesicht injizieren, was harte Knoten verursachen kann. Aber das lässt sich leichter behandeln, weil die eingespritzte Menge klein ist. Das bei Po-Vergrößerungen verwendete Material lässt sich dagegen so schwer entfernen, dass manche Ärzte – so auch Martin – es erst gar nicht versuchen.

Schwarzmarkt-Spritzen zu Dumpingpreisen

"Wenn man eine große Menge Silikon einspritzt, dann kann es sich verlagern. Wenn man das bei Pobacken macht, kann das Silikon im Bein herunterlaufen, und dann muss amputiert werden", warnt der Chirurg. Hinzu komme die Gefahr von Blutgerinnseln und Infektionen.

Ärzte bieten keine Po-Injektionen an, wohl aber Liftings und Implantate. Der US-Vereinigung der kosmetischen Chirurgen zufolge gab es im vergangenen Jahr mehr als 3700 solcher legaler Prozeduren. Ein Implantat kostet demnach durchschnittlich 3500 Euro.

Die umstrittenen Spritzen vom Schwarzmarkt gibt es dagegen zu Dumpingpreisen. Eine Frau aus Georgia hatte im Internet nach jemandem gesucht, der ihr die Injektionen gibt. Sie fuhr dann zum Haus der Innenarchitektin in Mississippi und zahlte 1500 Dollar für die Spritzen. 2012 starb sie an einer Lungenembolie. Die Zeugenaussagen eines Ermittlers sind grausig: Die Pobacken waren so voll Silikon, dass es bei der Obduktion der Leiche "überall hin" spritzte.

Holbrook Mohr in “Der Welt” vom 8.8.2013

Dekolleté-Verbot gegen den moralischen Verfall

--> Werner am 08. August 2013

Beruf-Lehrer

Moskau – Im neuen Schuljahr gilt in Russland zum ersten Mal seit der Sowjetzeit wieder die Uniformpflicht. Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler sollen ab 1. September auf die Linie gebracht werden. Mit der Kleiderordnung haben die Parlamentarier die "Normen der Bescheidenheit und Zurückhaltung" im Sinn – diese könne man nur umsetzen, wenn man die Regelung auf den Lehrkörper ausweitet.

"Pädagoginnen kleiden sich unverhohlen sexy, in ihrer unterrichtsfreien Zeit arbeiten sie in Strip-Clubs und machen im Internet Werbung für sexuelle Dienstleistungen", sagte Jelena Senatorowa, Mitglied des Duma-Ausschusses für Familie, Frauen und Jugend der Zeitung "Iswestija". Sexy Kleidung sei unzulässig, wo für die Schüler doch bald Uniformpflicht gelte.

Welche Mode-Entscheidungen den Zorn der Duma-Sittenwächter hervorriefen, ist noch nicht klar. Es gilt als wahrscheinlich, dass auffälliges Make-up, kurze Röcke und tiefe Dekolletés auf der schwarzen Liste landen werden.

Sanktionen bei Verstößen möglich

Der strenge Dresscode für Lehrerinnen ist Bestandteil des neuen "Kodex der Schullehre", der Senatorowas Ausschuss ausgearbeitet wird. Neben der Kleiderordnung sollen darin Verhaltensregeln für Schüler und Lehrer festgeschrieben werden. So wollen die Parlamentarier gegen raue Umgangsformen vorgehen und im Miteinander von Schülern und Lehrern Respekt schaffen. Zurzeit gibt es noch kein festgeschriebenes Dokument, allerdings wird heftig über den Verhaltenskatalog diskutiert.

Zwar sollen die Vorschriften des "Kodex" Empfehlungscharakter haben, bei Verstößen soll es allerdings auch Sanktionen geben – sowohl für Schüler als auch für Lehrer. Rügen, Elterngespräche oder eine Art "hall of shame" sind denkbare Optionen.

Russische Lehrerorganisationen zweifeln an dem Sinn der geplanten Regelungen. Duma-interner Widerstand kommt derweil von den Kommunisten, die den Entwurf als "inhaltsleer" kritisierten. Umgangsformen und moralische Prinzipien des Bildungsprozesses könne man nicht in einem Gesetz festschreiben, hieß es aus der Fraktion.

Die Welt vom 7. August 2013, Pavel Lokshin

Bewaffnete Lehrer sollen vor Amokläufern schützen

--> Werner am 03. August 2013

waffe

USA. Reaktion auf den Amoklauf in Newtown: Im US-Bundesstaat Arkansas werden Lehrer mit Waffen ausgestattet, um Schützen bei möglichen Schießereien aufzuhalten. Danach soll die Polizei übernehmen.

Rund 20 Lehrer eines Schulbezirks im US-Staat Arkansas sollen bewaffnet werden und dadurch die Gefahr von Amokläufen an Schulen verringern. Nach insgesamt 53 Trainingsstunden sollen sie Pistolen mit 9mm-Kaliber erhalten und dafür sorgen, dass Schützen bei möglichen Schießereien aufgehalten werden können, bis die Polizei eintrifft.

Das meldete die Lokalzeitung "Arkansas Times". Im Schulbezirk Clarksville liegen fünf Schulen mit rund 2400 Schülern.

Bereits im August sollen die Lehrer ihre Waffen erhalten und im Laufe des dann beginnenden Schuljahres weitergebildet werden. Für das Training der Lehrer hat Clarksville rund 50.000 Dollar (37.600 Euro) ausgegeben. Für privates Sicherheitspersonal sind lediglich zehn Trainingsstunden vorgesehen.

Einsatz von bewaffneten Wachleuten

Clarksville wurde bislang nicht als Schauplatz von Schießereien bekannt. Die Entscheidung wird aber als Reaktion auf den Amoklauf an einer Grundschule im Ostküstenstaat Connecticut gewertet, bei dem vergangenen Dezember 20 Kinder und sechs Lehrer ums Leben kamen.

Mindestens sechs US-Staaten versuchen bereits, mit Hilfe bewaffneter Wachleute die Sicherheit an Schulen zu erhöhen: Ohio, Colorado, New Jersey, Pennsylvania, Connecticut sowie der Staat Washington an der amerikanischen Westküste.

Quelle: Die Welt vom 2.8.2013

Mit den Haaren im Ventilator hängen geblieben

--> Werner am 26. Juli 2013

Die Haare von Popstar Beyoncé sind während eines Konzerts in einen Ventilator geraten – und sie hat einfach weitergesungen. Die 31-Jährige hat jetzt selbst das Video von dem Konzert am Montag im kanadischen Montreal veröffentlicht.

Darin sieht man, wie Beyoncés Mähne plötzlich in einen der Standventilatoren gerät, die zur Bühnendekoration gehören. Während gleich mehrere Helfer an Haaren und Gerät rumwerkeln, singt Beyoncé einfach weiter – und verpasst nicht einen Ton.

Am Tag nach dem Konzert veröffentlichte die Texanerin noch eine Strophe des Liedes ("Halo"), das sie gerade gesungen hatte. Statt "selbst die Schwerkraft kann mich nicht wieder auf den Boden ziehen" und "ich fühle mich erweckt" heißt es da allerdings "selbst die Schwerkraft kann mich nicht aus dem Ventilator ziehen" und "ich fühle mich verfangen in dem immer schon verhassten Ventilator".

Quelle: Die Welt vom 26.07.2013

Ministerium verbietet Lehrern Facebook im Dienst

--> Werner am 25. Juli 2013

Baden-Württemberg gelten künftig strenge Richtlinien für die Nutzung sozialer Netzwerke an Schulen. So dürfen über die Chat-Funktion von Facebook keine dienstlichen Nachrichten mehr gesendet werden.


Lehrer sollen in Zukunft Facebook nur noch eingeschränkt nutzen dürfen

Foto: dpa Lehrer sollen in Zukunft Facebook nur noch eingeschränkt nutzen dürfen

Das Kultusministerium im Südwesten schränkt mit Hinweis auf den Datenschutz den Einsatz sozialer Netzwerke an Schulen stark ein. In einer durch Online-Portale bekannt gewordenen Handreichung wird die Rechtslage dargestellt, die den Pädagogen verbietet, soziale Netzwerke für die Kommunikation mit den Schülern sowie untereinander zu nutzen. Anlass dafür seien Rückmeldungen von Lehrern über Unsicherheiten im Umgang mit sozialen Netzwerken, erläuterte eine Ministeriumssprecherin am Dienstag in Stuttgart.

Es handele sich nicht um ein Verbot des Ministeriums. Vielmehr genügten die Netzwerke den Standards des Landesdatenschutzgesetzes nicht. Außerdem lägen die Server der Anbieter außerhalb der EU und genügten nicht den hiesigen Datenschutzbestimmungen.

Laut der Handreichung ist neben Chats, Vereinbarung schulischer Termine und Einrichten von Lerngruppen auch das Speichern personenbezogener Daten aus sozialen Netzwerken untersagt. Im Rahmen des Unterrichts dürfen Facebook und Co. jedoch dazu genutzt werden, um Funktionsweise, Vor- und Nachteile sowie Risiken aufzuarbeiten.

Als Alternativen zu den sozialen Netzwerken nennt das Ministerium den konventionellen Schriftverkehr, die Nutzung verschlüsselter E-Mails oder die Online-Lernplattform Moodle. Erlaubt sind auch sogenannte Fanpages auf Facebook zur Selbstdarstellung von Schulen.

Die Lehrergewerkschaft GEW begrüßte die rechtliche Klarstellung grundsätzlich. Der GEW-Sprecher verwies auf datenschutzrechtliche Lücken bei Facebook, mit denen Schulen sensibel umgehen müssten. Wichtig sei, dass die Behandlung des Themas weiterhin im Unterricht vorgesehen ist.

Quelle: Die Welt vom 23. Juli 2013